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Die wichtigsten HTTP-Statuscodes im Überblick

301, 404, 503 – auf Ihren Reisen durch die unendlichen Weiten des World Wide Web kommen Ihnen immer wieder dreistellige Zahlen unter, deren Bedeutung sich Ihnen unter Umständen nicht erschließt. Was will mir der Anbieter mit diesen seltsamen Ziffern sagen? Und warum komme ich nicht an mein Ziel? Hierbei handelt es sich um sogenannte HTTP-Statuscodes. Sie geben, wie der Name besagt, serverseitige Auskunft über den Status der jeweiligen Seite. Welche Codes es gibt und was Sie als Betreiber im Fall des Falles tun können, wenn der Code ungewünschte Resultate auswirft, erfahren Sie hier.

 

Statuscode-Klassen von 1 bis 5

Gemäß RFC-Standardisierung werden die Statuscodes in fünf Klassen von 1 bis 5 dargestellt. Einige wenige Softwarehersteller setzen proprietäre Codes ab 900 ein, doch diese unterliegen keiner RFC-Vorgabe und fallen somit gemeinhin unter den Tisch. Folgende Code-Klassen gibt es:

  • Klasse 1: Informationen über die aktuell laufende, noch andauernde Anfrage
  • Klasse 2: erfolgreich verarbeitete Anfragen mit verwertbaren Antworten
  • Klasse 3: Umleitungen und automatische bzw. manuelle Weiterleitungen
  • Klasse 4: gescheiterte Anfrage auf Client-Seite
  • Klasse 5: gescheiterte Anfrage auf Server-Seite
Typische Codes und etwaige Maßnahmen

Als Otto Normalverbraucher, selbst als Website-Betreiber werden Sie einen Großteil dieser Statuscodes kaum oder sogar nie zu Gesicht bekommen. Dennoch gibt einige Zahlenkombinationen, die immer wieder auftreten können und gegebenenfalls Maßnahmen von Ihrer Seite erfordern. Die wichtigsten solcher HTTP-Statuscodes finden Sie nachstehend:

  • 200 OK:
    Im Normalfall das Wunschresultat: Ihre Anfrage konnte erfolgreich und ordnungsgemäß verarbeitet werden.
  • 301 Moved Permanently:
    Die alte Adresse der gewünschten Seite ist nicht mehr gültig und wird dauerhaft umgeleitet. Je nach Seite und Angebot können Sie solche 301-Weiterleitungen einrichten oder aber auf Canonical Tags setzen. Welche Form der Weiterleitung in welchen Fällen sinnvoll ist, haben wir hier für Sie zusammengeschrieben.
  • 302 Found:
    Die gesuchte Ressource ist temporär unter einer anderen Adresse verfügbar, die alte Adresse wird aber weiterverwendet. Diese Maßnahme steht im Kreuzfeuer der Kritik und sollte maximal bei kurzfristigen Umleitungen verwendet, im Idealfall aber komplett vermieden werden.
  • 404 File Not Found:
    Die gesuchte Seite konnte nicht gefunden werden. Sofern Sie keinen Fehler bei der Eingabe der URL gemacht haben, ist davon auszugehen, dass es diesen Inhalt – kurzfristig oder dauerhaft – nicht mehr gibt. Als Website-Inhaber sollten Sie bei solchen Fehlern unbedingt Weiterleitungen auf die entsprechende neue Adresse einrichten oder eine generische 404-Fehler-Seite erstellen. Hier erfahren Sie, was bei diesem Statuscode zu beachten ist.
  • 410 Gone:
    410-Statuscodes werden ausgewiesen, wenn die gesuchte Seite nicht mehr verfügbar ist und dauerhaft entfernt wurde. Im Idealfall sollten Sie diesen Code durch Weiterleitungen, beispielsweise auf die Startseite, eine Suchseite oder eine generische 404-Seite, ersetzen.
  • 503 Service Unavailable:
    Hiermit wird angezeigt, dass der Server aktuell nicht zur Verfügung steht. Hierbei handelt es sich um kurzzeitige Überlastungen oder Wartungsarbeiten. 503 signalisiert zugleich, dass besagter Content von Serverseite bald wieder abrufbar sein wird. Falls bekannt, können Sie mittels "Retry-After"-Feld auf den entsprechenden Zeitpunkt bzw. Zeitrahmen hinweisen.

HTTP-Statuscodes liefern Ihnen wichtige Erkenntnisse über eventuelle Abrufprobleme und geben zugleich Aufschluss darüber, was im Fall des Falles getan werden kann. Überprüfen Sie Ihre Website daher stetig auf eventuelle Fehlermeldungen und beseitigen Sie diese schnellstmöglich, um weder Besucher noch Suchmaschinen-Crawler zu verlieren, und Ihr Suchmaschinen-Rankings somit nicht zu gefährden.

Autor: Walter Kraus

 

Copyright Foto: pixabay.com/aitoff


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