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SEO-Maßnahmen für die Google-Bildersuche

Sicher haben Sie dieses alte Sinnsprüchlein schon ein paar Mal gehört: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Hinter dieser Aussage steckt sehr viel Wahrheit, und das gilt natürlich auch für das Internet. Eine Studie der US-SEO- und Datenauswertungsunternehmen Moz und Jumpshot ergab jüngst, dass die Google-Bildersuche, nur von Google.com geschlagen, die zweitmeisten Suchanfragen in den Vereinigten Staaten generiert – mehr als YouTube, Amazon, Google Maps und Facebook zusammen. Hierzulande ist die Situation wohl recht ähnlich. Zeit, sich die Popularität der Google-Bildersuche durch entsprechende SEO-Maßnahmen zunutze zu machen.

 

Bilder als Vermarktungstools

Wenn es um die Suchmaschinenoptimierung von Grafiken und Fotomaterial geht, liegt nach wie vor unheimlich viel Potential brach. Optisch ansprechende Bilder können über Kauf oder Buchung entscheiden, letztlich sollten sich aber nicht nur Handelsunternehmen und Beherbergungsbetriebe um die Qualität ihres Bildmaterials bemühen. Jegliche Branchen, die großen Wert auf Professionalität legen – Ärzte und Anwälte wären typische Berufszweige –, Handwerksbetriebe, die Werkstücke und Referenzen in Szene setzen wollen, sowie Veranstaltungsorte, die ihr Raumangebot darstellen möchten, sollten auf entsprechende Foto-Qualität achten. Gleichzeitig optimieren immer noch vergleichsweise wenige Unternehmen für die Google-Bildersuche. Suchen Sie einfach mal nach "IMG_xxxx" (xxxx steht für eine Zahl von 0001 bis 9999) und staunen über die unzähligen Ergebnisse einer Suchanfrage, die so normalerweise nie gestellt wird.

 

SEO für Bilddateien

SEO-Maßnahmen legen den Grundstein für die Google-Bildersuche – schließlich wollen Sie auch gefunden werden, oder? Folgende fünf Faktoren sollten bei jeder Grafik unbedingt berücksichtigt werden:

  • Dateiname:
    IMG_xxxx hilft weder Ihnen noch Ihren Usern weiter. Geben Sie Ihren Bildern prägnante, aussagekräftige Namen, nach denen auch gesucht wird.
  • alt-Tags:
    Diese HTML-Tags dienen als Bildbeschreibung und werden verwendet, falls das Bild gerade nicht angezeigt werden kann – beispielsweise bei Screen-Readern für Sehbehinderte oder bei Browserbedingten Rendering-Problemen. Geben Sie jedem Bild einen entsprechenden alt-Tag.
  • Caption:
    In der Regel kann jede Bilddatei mit einem Titel oder einer Beschreibung versehen werden – fügen Sie eine solche Caption nach Möglichkeit stets hinzu.
  • Beschreibung:
    Dieses Feld ermöglicht eine umfassendere Erklärung der Grafik und kann mit einem Link versehen werden. Klickt ein User auf eine solche Grafik, wird er beispielsweise zum hinterlegten Linkziel weitergeleitet.
  • Kontext:
    Die Relevanz Ihrer Grafik wird unter anderem durch den sie umgebenden Kontext mitbestimmt. Optimieren Sie Ihre Website somit ganzheitlich von der URL über den Text bis hin zu einer potentiellen eigenen Sitemap für Bilder.
Die optimale Bildqualität

Was nützen perfekt optimierte Fotos und Grafiken, wenn niemand diese freiwillig anklicken möchte? Neben dem entsprechenden SEO-Grundstock sollten Sie Bilder verwenden, die interessieren und Aufrufe fördern. Bedenken Sie bei der Bildauswahl unter anderem:

  • Qualität und Präsentation:
    Eigentlich sollte es sich von selbst verstehen, dass Sie ausschließlich hochwertige, ansprechende Bilder verwenden sollten. Setzen Sie sich, Ihr Unternehmen, Ihr Produkt und Ihre Leistungen entsprechend in Szene – nur wer seine Zielgruppe anspricht, kann auch Umsätze generieren.
  • Dateigröße:
    Die Größe der eingebetteten Bilddateien sollte sich nicht negativ auf die Ladezeit Ihrer Seite auswirken. Online-Tools erzielen die optimale Balance aus Dateigröße und Bild-Qualität.
  • Maße mit Ziel:
    Obwohl sich das Bild-Cropping im Vergleich zu Google-Profilbildern relativ im Rahmen hält, werden sämtliche Grafiken, die sich nicht an die etatmäßigen Anzeigeschemata 16:9 bzw. 4:3 halten, in der Vorschau entsprechend beschnitten bzw. verzerrt. Vermeiden Sie große Gruppenfotos, die in der Vorschau bestenfalls suboptimal dargestellt werden. Oft sind Einzelpersonenfotos oder kleinere Abteilungsbilder die bessere Lösung.
  • Keine Stockfotos:
    Wenn Sie keine eigenen Bilder zur Verfügung haben, werden Sie wahrscheinlich auf generische Stockfotos zurückgreifen. Aber aufgepasst: Stockfotos sind oft schnell als solche zu erkennen und schaffen nicht gerade großes Vertrauen. Gerade Kleinunternehmen profitieren von einer persönlichen Note. Diese unterstreicht Individualität, Ehrlichkeit und Regionalität.

Gerade jetzt, wo verstärkt über die ausgeklügelten Möglichkeiten der Google-Sprachsuche mit ihren vielen, überwiegend noch im Dunkeln liegenden Potentialen diskutiert wird, sollten Sie Ihre Basics entsprechend aufbereiten. Die Google-Bildersuche wird viel zu oft übersehen und ist doch letztlich eines der einfachsten und wichtigsten Tools für mehr Erfolg und Sichtbarkeit im Netz.

 

Quelle: SearchEngineLand

Autor: Walter Kraus

 

Copyright Foto: pixabay.com/Simon


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