Ich stimme zu, dass diese Seite Cookies für Analysen, personalisierten Inhalt und Werbung verwendet. Mehr dazu unter Impressum.
X

ALEWA OG - Internetagentur

in Österreich

Aktuelles

Was macht eigentlich ein SEO-Marketer?

Die Suchmaschine. Unendliche Weiten. Und Suchergebnisse. Wer soll bei all diesen Listings und SERPs den Durchblick wahren? Und wer sorgt dafür, dass man auch gefunden wird? Step aside, hier kommt der SEO-Marketer! Die KönigInnen der Suchmaschinenoptimierung und -vermarktung nehmen das Heft in die Hand und bringen Licht ins Webdunkel. Sie stärken Marken im Netz durch gezielte On-Page- und Off-Page-Maßnahmen verschiedenster Art. Mit dem nötigen Knowhow, viel Kaffee und Nerven aus Stahlseilen ziehen sie Tag für Tag ins Kampfgeschehen. Was ihren Job so spannend und zugleich herausfordernd macht, erfahren Sie hier.

 

SEO-Vermarktung on page

Grundsätzlich lassen sich die Vermarktungstätigkeiten eines SEO-Hexers – wir bleiben, ausnahmsweise, aus rein ethischen Gründen bei der männlichen Form – in zwei Großbereiche unterteilen: on page und off page. In der Regel gilt: Ohne passende On-Page-Optimierung sind Off-Page-Maßnahmen bestenfalls halb so gut. Hier, wie auch bei weiteren SEO-Marketer-Tätigkeiten, finden sich gewisse Überschneidungen mit anderen Branchenjobs. Die On-Page-Optimierungsmaßnahmen können auch in den Bereich des Webtexters fallen. Ein SEO-Experte kann somit entweder analysieren, koordinieren und an die zuständige Stelle delegieren oder gleich mehrere Berufsfelder auf einmal abdecken.

Bei sämtlichen On-Page-Tätigkeiten ist auf die suchmaschinengerechte Aufbereitung der vorhandenen Websitetexte zu achten, beispielsweise hinsichtlich Aufbau und Gliederung, Keywording, Meta-Tags und Linkstruktur, aber ebenso auf die Usability und UX (User Experience). Entsprechend agiert der SEO-Marketer, sofern er diese bearbeitenden Tätigkeiten nicht selbst durchführt, als Bindeglied zwischen Kunde, Designer und Texter.

 

SEO-Vermarktung off page

Was für den On-Page-Sektor gilt, lässt sich auch auf den Off-Page-Bereich ummünzen: Auch hier "pfuscht" der SEO-Marketer unter Umständen in andere Tasks hinein, auch hier kann dies entweder in koordinierender oder in ausführender Form geschehen. Grundsätzlich lassen sich drei verschiedene Formen der Off-Page-Vermarktung unterscheiden:

  • Social Media:
    Über den Social-Media-Manager wurde bereits einiges gesagt. Er kümmert sich um die strategische Außendarstellung eines Unternehmens, verwaltet bestehende Accounts, betreut die Zielgruppe und baut Beziehungen auf. Sollte eine SEO-Marketer diese Tätigkeiten nicht direkt übernehmen, so kümmert er sich um die Koordination von Social-Media-Kampagnen und -Content, unterstützt Monitoring- und Reporting-Aktivitäten, und zieht aus diesen wertvolle Lehren für künftige Kampagnen.
  • Linkbuilding:
    Gute Verlinkungen sind Gold wert. Deswegen werden in manchen Fällen sogar eigene Link-Building-Manager – über dieses Berufsfeld lesen Sie demnächst mehr an ähnlicher Stelle –eingestellt, die sich um diese Sparte kümmern. Je nach Unternehmensgröße und Tätigkeitsfeld könnte hier ebenso ein SEO-Marketer zum Einsatz kommen. Beim Linkbuilding geht es darum, gesunde, spezifische und sinnvolle Link-Beziehungen aufzubauen, beispielsweise zu Experten aus dem eigenen Marktumfeld. Dabei gilt immer: Qualität vor Quantität. Der SEO-Marketer kann beispielsweise ermitteln, welche Sites und Portale sich für entsprechende Maßnahmen eignen würden, und Austauschprogramme in die Wege leiten.
  • (Suchmaschinen-)Werbung:
    Natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten, im Netz gefunden zu werden: bezahlte Werbung. Während Affiliate Marketing mehr und mehr in den Hintergrund rückt, werden die sozialen Medien stärker als Werbeplattform genützt. Das klassische Suchmaschinenmarketing darf ebenso wenig vergessen werden, vor allem mit Google AdWords als Marktführer. Werbeschaltungen werden erst dann kostenpflichtig, wenn auf Anzeigen geklickt wird. Daher spricht man auch von Pay-per-Click, also "Bezahlung per Klick". Hier könnte auch ein  PPC-Marketer zum Einsatz kommen. In solchen Fällen agiert der SEO-Marketer als Schnittstelle zwischen Werbeabteilung und Webtext, denn ohne passende Textbasis – gerne in Form von Landingpages, die zu Klicks animieren – funktioniert auch die beste Werbekampagne nicht.

 

Was ein SEO-Marketer mitbringen sollte

Gewissermaßen fungiert der SEO-Marketer als Tausendsassa, oft abhängig von der Unternehmensgröße und den Kampagnen-Dimensionen. Somit sollte er unter anderem:

  • gut koordinieren und delegieren können
  • mit sämtlichen SEO-Faktoren vertraut sein
  • aktive Text- und Keyword-Recherche betreiben
  • Markt- und Branchenumfeld kennen und analysieren
  • Erfahrung im Outreach-Sektor haben
  • über gute Zeit-Management und Budgetierungsfähigkeiten verfügen
  • Werbekampagnen erstellen, verwalten und analysieren
  • im Umgang mit sozialen Medien und Endkunden geschult sein

Todesmutig schlägt sich der SEO-Marketer in die Bresche und sorgt dafür, dass der sprichwörtliche Laden "läuft". Als Schnittstelle zwischen mehreren Abteilungen und Kunden oder Hands-on-Experte auf allen Ebenen leitet er die Geschickte der Suchmaschinenvermarktung und sorgt aktiv dafür, dass alle Augen auf den Kunden gerichtet sind. Ein stressiger Job? Selbstverständlich, aber auch sehr attraktiv.

 

Autor: Walter Kraus

 

Copyright Foto: pixabay.com/PLEXKITS


Zurück