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App-Interstitials können das Mobile-Ranking drücken

Googles Umstieg auf den Mobile-First-Index ist vollzogen. Neben gewissen Missverständnissen tauchen laufend neue Fragen hinsichtlich Crawling und Indexierung auf. Wie Google Webmaster Trend Analyst John Mueller kürzlich berichtete, können sich App-Interstitials negativ auf das mobile Ranking auswirken, was angesichts des Mobile-First-Indexes nun globale Nachwehen bereitet. Was App-Interstitials sind, warum sie Probleme bereiten und welche Alternativen Experten empfehlen, erfahren Sie hier.

 

Das sind Interstitials für Apps

Wenn Sie eine Website über ein mobiles Endgerät – Smartphone, iPhone oder Tablet – besuchen, wird Ihnen unter Umständen ein Hinweis auf eine entsprechende App-Lösung angezeigt. Dies kann eine begleitende App, eine zusätzliche Software-Umsetzung (unter anderem für Diskussionsforen gebräuchlich) oder eine komplett ausgegliederte Mobil-Version in App-Form sein. Art und Größe dieses Interstitials verursachen allerdings unter Umständen Probleme.

 

Interstitials stören den Indexierungsprozess

Bei solchen App-Interstitials kommt es auf die Größe, technische Umsetzung und Erfassung durch Googles Crawler an. Wirklich problematisch werden sie „nur“ dann, wenn das Interstitial für die eigentliche Homepage gehalten wird, d.h. der Crawler erkennt nicht, dass dich dahinter die eigene Website befindet. Entsprechend kann nur das Interstitial für den Indexierungsprozess herangezogen werden. Die Folge: mitunter massive Rankingverluste.

 

Wie Sie das Interstitial-Problem umgehen können

Muller verlinkt auf einen Artikel auf webmasters.googleblog.com aus dem Sommer 2016 mit Alternativen, um die drohende SEO-Katastrophe zu verhindern. Sie setzen ebenfalls auf App-Interstitials? Dann sollten Sie unbedingt folgende Punkte beachten:

  • Größe und Platzierung: Solche Interstitials oder Banner dürfen nur einen, wie Google es nennt, „angemessenen“ Platz des Bildschirms belegen und müssen sich problemlos wegklicken lassen. Eine Einblendung on top, die in etwa ein Viertel der Anzeige in Anspruch nimmt, funktioniert in der Regel problemlos.
  • URL-Änderungen: Manche Interstitials ändern außerdem die URL, sobald man darauf landet. Auch in diesem Fall bleibt die eigentliche Homepage dem Crawler verborgen – solche Änderungen wollen unbedingt vermieden werden.

Sinnvolle, gut platzierte App-Interstitials, welche die eigentliche Website nicht verdecken, können überaus nützlich sein und sogar die User Experience verbessern. Achten Sie gleich bei der Programmierung auf die entsprechende Umsetzung und sichern Sie sich somit einen weiteren Teilerfolg auf dem Weg zum attraktiven Google-Ranking!

 

Quelle: www.searchenginejournal.com

 

 

Copyright Foto: pixabay.com/FirmBee

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