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Wie lange dauert es bis zu einem guten Google Ranking?

Der Sinn hinter der Suchmaschinenoptimierung von Content ist klar: Man möchte möglichst hoch in den Rankings klettern, um auch gefunden zu werden. Der Weg dorthin ist aber mitunter lang und schwierig... oder eben auch herrlich unkompliziert. Die Frage, wie lange es bis zu einem guten Google-Ranking dauert, lässt sich leider nicht so einfach beantworten. Oder doch: „Es kommt darauf an.“

 

Erfahrung versus Erfahrung

Aktuell kursieren zwei überaus interessante und zugleich komplett konträre Meinungen durch das Netz, welche den Unterschied zwischen klassischer und moderner SEO-Schule wohl am besten illustrieren. Zeit, einen Blick darauf zu werfen:

 

Ahrefs und die alte Schule

Im Oktober 2017 präsentierte Ahrefs gemeinsam mit The Website Group eine Langzeitstudie, welche das Alter der topgerankten Seiten als Kriterium für den SERP-Erfolg heranzog. Dafür wurden die Top-10-Rankings von zwei Millionen beliebigen Keywords analysiert. Die Zahlen wirken eindeutig: Im Schnitt dauert es knapp drei Jahre, um den ersten Platz zu erlangen. Zugleich schaffen es nur 5,7 % aller neupublizierten Seiten im ersten Jahr in die Top 10.

 

Ahrefs führt dies auf den Dinosaurier Domain Authority zurück und bezieht sich damit auf eine eigens entwickelte Metrik, das Domain Rating, welches Aufschluss über die Backlink-Power einer Website gibt. Je höher dieses Rating sei, desto besser auch die Platzierung. Natürlich ist dies nur einer von vielen Faktoren, denn gute SEO-Kenntnisse und die untersuchten Keywords an sich spielen dabei eine entscheidende Rolle.

 

Mythbuster Jan Pötzscher

Was aber, wenn das alles Schnee von gestern ist? Hier setzt nun Jan Pötzscher von Semcona an, der das Bewertungskriterium von Ahrefs für – er bemüht sich nach eigener Aussage um eine möglichst niveauvolle Umschreibung – „Quatsch“ hält. Während Backlinks natürlich weiterhin eine Rolle spielen, so hat deren Bedeutung in den letzten Jahren deutlich abgenommen, einhergehend mit dem manipulationsbegründeten Relevanzverlust von Gevatter Page Rank – klingt wie ein kanadischer Eishockey-Trainer aus der CHL, ist auch mindestens so maßgeblich für SEO im Jahr 2018.

 

Pötzscher bestätigt natürlich, dass es gerade bei kürzeren Keywords nach wie vor deutlich schwieriger ist, einen der vorderen Plätze einzunehmen, aber längst nicht mehr unmöglich. Das liegt vor allem am Algorithmus-Update Hummingbird, welches den Fokus von klassischer Keyword- und Backlink-Arbeit sukzessive gen Relevanz und Kontext verschob. So ist es nunmehr auch möglich, innerhalb weniger Tage Top-Platzierungen zu erzielen, wenn denn alles stimmt.

 

Der Weg zum schnellen Ranking-Erfolg

„Wenn denn alles stimmt“ – eine herrlich pauschale und vage Aussage, die alles und nichts bedeuten kann. Gleich vorneweg: Ranking-Erfolg hat nichts mit Glück zu tun, sondern mit harter Arbeit, guten Ideen und den richtigen Rahmenbedingungen. Die SEO-Klassiker bleiben wichtig, sind aber längst nicht mehr das Nonplusultra. Folgende vier Faktoren führen in die Erfolgsspur:

  • Nutzerverständnis: Beobachten Sie genau, wofür sich Ihre User interessieren. Setzen Sie beliebte Themen entsprechend um und arbeiten Sie mit verschiedenen Produktionsweisen. Audiovisueller Content sollte ebenfalls Teil Ihrer Strategie sein. Und vor allem: Schreiben Sie nicht für sich, schreiben Sie für Ihr Publikum.
  • Recherche: Analysieren Sie User-Feedback und Clickrates, informieren Sie sich aber ebenso stets über wichtige News Ihrer Branche oder Region. Wer zuerst clever, lesenswert und mit Tiefgang berichtet, kann sich einen Vorteil erarbeiten.
  • Stil: Kreatives Schreiben, das klingt nach einer lästigen Floskel aus dem Deutschunterricht, ist im Web aber wichtiger denn je. Vermeiden Sie Gleichförmigkeit, sprechen Sie Ihre User direkt an und setzen Sie auf die nötige Abwechslung. Kleinere Experimente schaden natürlich nie.
  • Budget: Neben entsprechenden Investitionen in den technischen Unterbau Ihrer Website, gerade hinsichtlich Mobility und Usability, steckt natürlich auch ein gewisses Marketing-Budget in Ihren SEO-Tätigkeiten. Große, finanzstarke Unternehmen haben nach wie vor einen Vorteil, doch langsam aber sicher gelingt auch kleineren Innovatoren der Sprung nach vorne. Investieren Sie mit Maß und Ziel.

Um nochmals auf die anfängliche Frage zurückzukommen: Der Weg zum gewünschten Google-Ranking kann lang, mühsam und steinig sein. Es kann aber auch schnell und, zumindest oberflächlich, einfach gehen. Mit der richtigen Strategie, dem nötigen Fachwissen und kreativer, nutzergebundener Umsetzung setzen Sie auf jeden Fall einen Schritt in die richtige Richtung.

 

Quelle: thewebsitegroup.co.uk / semcona.de

 

Copyright Foto: Bigstock.com/Jakub Jirsak


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