Best E-Commerce-Practices für Produkt-GTINs

Best E-Commerce-Practices für Produkt-GTINs

Vor einigen Wochen gab Google einige E-Commerce-Empfehlungen ab. Der Beitrag erklärte, warum umfassende Produktinformationen für Käufer wichtig sind – online wie offline – und welche Informationen volle Aufmerksamkeit erhalten sollten. Besonders häufig fiel die Abkürzung „GTIN“. Die Global Trade Item Number ist der EAN-Nachfolger zur weltweiten eindeutigen Identifikation von Produkten und besteht bereits seit 2009. Im deutschen Sprachgebrauch wird allerdings weiter der Begriff EAN verwendet – einen Unterschied gibt es allerdings nicht. Aber warum sind GTINs so wichtig im E-Commerce-Bereich?

GTIN-Best-Practices auf einen Blick

Die Global Trade Item Number dient der eindeutigen, weltweiten Identifizierung von Produkten und sollte daher Teil aller Listings und Produktbeschreibungen sein. Ebenso sind, falls vorhanden, MPNs (Manufacturer Part Number) und Markennamen zu verwenden. Google benennt folgende Best Practices für die Verwendung dieser drei ID-Marker:

  • Einzigartigkeit: Jedes Produkt soll über einen einzigartigen Identifikator verfügen, der dieses sowie im physischen als auch im digitalen Handelsbereich entsprechend identifizieren kann.
  • Prüfbarkeit: Die Produktidentität sowie weitere Produktdaten wollen über eine zuverlässige Quelle überprüft werden können. Globale Datenbanken ermöglichen weltweiten Zugriff.
  • Globale Reichweite: Durch zuverlässige, einzigartige und verlässliche Identifikatoren fallen Hürden und Barrieren für den weltweiten Handel.

Für Brands und Hersteller

Neben diesen allgemeinen Best Practices gab Google zudem weitere Empfehlungen für die Eingabe von Produktdaten in das Google Manufacturer Center ab, und zwar für verschiedene Sektoren. Marken und Produzenten sollten sich nach Möglichkeit an folgende Tipps halten:

  • Jedes Produkt muss eine einzigartige GTIN aufweisen.
  • Die Wiederverwendung von GTINs für andere / ähnliche Produkte stiftet Verwirrung und kann falsche / veraltete Informationen hinterlegen. Deswegen ist die GTIN unbedingt von offizieller Quelle zu beziehen.
  • Bei Maß- und Spezialanfertigungen kann die GTIN hinfällig sein, allerdings sollten die drei zuvor erwähnten Best Practices dennoch in alle informativen Bereiche eingebracht werden.

Für Händler und Drittanbieter

Im Verkauf bzw. Weiterverkauf sollte auf folgende Empfehlungen geachtet werden:

  • Ausschließlich qualitativ hochwertige, strukturierte Daten wollen an Google weitergegeben werden.
  • Sofern eine GTIN existiert, ist diese unbedingt anzugeben – im Produktfeed sowie in den strukturierten Daten. Gibt es keine GTIN, so wären bereitgestellte Markeninfos und MPNs bereitzustellen.
  • Händler sollen keine existierenden GTINs für neue Produkte verwenden, keine GTINs erfinden und, sofern sie nicht zugleich Hersteller sind, keine neuen GTINs registrieren.

Für Online-Publizierung

Wer Produkt-Content und -Rezensionen verfasst, hält sich an folgende Prinzipien:

  • Es soll ausschließlich der genaue, offizielle Produktname verwendet werden. Das vermeidet Missverständnisse und erleichtert die Auffindbarkeit in Suchmaschinen.
  • Strukturierte Daten inklusive GTINs begleiten Produktrezensionen. Auf diese Weise können Suchmaschinen Inhalt und Intention der gecrawlten und angezeigten Seite besser verstehen.
  • Auch für Content-Provider gilt: Alle GTINs müssen gültig und einzigartig sein. Erfundene und/oder wiederverwendete Nummern sind ein No-Go.

Quelle: developers.google.com

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