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Page Experience wird im Mai 2021 zum Rankingfaktor

„Are you experienced?“, fragte Jimi Hendrix vor über 50 Jahren. Googles Antwort – nicht notwendigerweise auf diese Frage – folgt im Mai 2021, denn nach langer Vorlaufzeit, mehreren Ankündigungen und kleineren Verschiebungen kündigt der Suchmaschinenanbieter den Launch eines großen Eingriffs in seinen Suchalgorithmus für das kommende Frühjahr an. Fast ein Jahr nach der ersten „Vorwarnung“ landet Page Experience und könnte etablierte Rankings durcheinanderwirbeln. Aber was steckt eigentlich hinter diesem neuen Buzzword?

Web Vitals als Kern neuer Rankingfaktoren

Die Zusammensetzung der Faktoren hinter Page Experience ist hochspannend und zumindest zu gewissen Teilen ganz passabel aufgeschlüsselt. Hier sollen verschiedene alte und neue Metriken zusammenkommen und bewerten, wie gut sich das Nutzererlebnis anfühlt. Doch was macht einen Website-Besuch eigentlich angenehm? Für Google spielt sich das vornehmlich auf technischer Ebene ab:

  • LCP (Largest Contentful Paint): Dauer bis zum vollständigen Laden aller Hauptinhalte
  • FID (First Input Delay): Zeit von der ersten Nutzerinteraktion (z. B. Klicken auf einen Link oder eine Schaltfläche) bis zur möglichen Reaktion durch den Browser
  • CLS (Cumulative Layout Shift): Stabilität und/oder Verschiebung von einzelnen Layout-Elementen während der Nutzung
  • Mobilfreundlichkeit: Möglichkeit der Mobilnutzung ohne Design- oder Content-Einschränkungen
  • Sicheres Surfen: Umfassende Sicherheit beim Surfen ohne Phishing-Inhalte oder schadhaften Code
  • HTTPS: Schutz der aufgebauten Verbindung zwischen Server und Nutzer durch HTTPS-Protokoll
  • Interstitials: Keine aufdringlichen, den Inhalt verdeckenden und die Nutzung einschränkenden Pop-ups

Damit ist übrigens nicht gesagt, dass Page Experience andere, etablierte Metriken aufhebt. Viele bestehende Rankingfaktoren, sofern bekannt, bleiben selbstverständlich erhalten. Guter, einzigartiger, der Suchanfrage entsprechender und interessanter Content spielt weiterhin eine sehr wichtige Rolle, denn was nützt eine rasend schnelle, mobilfreundliche Site, wenn der Inhalt langweilt oder nicht den Suchwünschen entspricht?

Änderungen auch in der Google Search Console

Während das Page-Experience-Algorithmus-Update noch etwas auf sich warten lässt, stellt Google bereits die Weichen für das kommende Jahr. Erste Änderungen an der Google Search Console wurden bereits durchgeführt. Ein komplett überarbeiteter Geschwindigkeitsreport – jetzt Google Web Vitals-Bericht – erfasst die drei zentralen Web Vitals-Kennzahlen für die Analyse der Nutzerfreundlichkeit. Zudem dienen diese mittlerweile auch als Grundlage für Pagespeed Insights, das Google-eigene Tool zum Messen der Ladegeschwindigkeit einer Website.

Quelle: t3n.de

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