So funktioniert die News-Auswahl bei Google

So funktioniert die News-Auswahl bei Google

Täglich versorgt Google News Millionen von Menschen mit Neuigkeiten aus ihrer Region und aus aller Welt. Politik, Zeitgeschichte, Sport, Kultur, Medien – all das und noch viel mehr findet Platz auf Android und Desktop. Aufgrund dieser Popularität buhlen unzählige Publisher und Dienste um die Plätze an der Nachrichtensonne. Aber wie gelangt man eigentlich unter die Top-Meldungen? Googles Richtlinien (siehe support.google.com) wurden kürzlich um neue Details zur Auswahl von seriösen Quellen ergänzt.

Fokus auf Transparenz

Unter developers.google.com erklärt Search Product Manager Jen Granito, welche Grundsätze für die Ermittlung geeigneter Nachrichtenquellen herangezogen werden. Das wichtigste Kriterium ist Transparenz. Klingt gut, klingt sinnvoll, lässt sich aber nicht so einfach messen. Deswegen möchte Google möglichst umfangreiche, detaillierte (und selbstverständlich korrekte) Informationen, die mit den Artikeln mitzuliefern sind. Dazu zählen der Autorenname, der im Idealfall mit einer eigenen Autorenseite verlinkt ist, die Artikelgattung, das Veröffentlichungsdatum und Informationen über das publizierende Unternehmen, z. B. Kontaktdetails. Natürlich ist dieser Informationswille im regionalen Kontext zu sehen. Sollte aufgrund mangelnder Pressefreiheit beispielsweise kein Autorenname genannt werden können, so ist das absolut in Ordnung.

Erkenntnisse für Publisher

Generell will Google die Transparenz aus User-Perspektive ermitteln und sehen, wie aufwändig das Einholen entsprechender Daten ist. News-Seiten und -Publisher sollten daher auf die entsprechende Aufbereitung achten. Alle relevanten Daten sind klar und übersichtlich darzustellen, wollen schnell und unkompliziert abrufbar und/oder verlinkt sein. Strukturierte Daten und genaue Auflistungen im Quellcode können den Prozess vereinfachen. Auf diese Weise, so heißt es, können selbst kleinere Anbieter große Medienhäuser ausstechen.

Welche Auswirkung die Personalisierungsmöglichkeiten – sei es durch Google selbst im News-Feed oder nutzerseitig mit Google Discover – auf die Sichtbarkeit von Artikeln und Anbietern haben, bleibt allerdings offen. Sicher ist nur, dass Design und Struktur, sofern diese keine negative Auswirkung auf Transparenz, Ladegeschwindigkeit und User Experience haben, keine störende Rolle spielen.

Quelle: t3n.de

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