Warenkorbabbrüche effektiv und nachhaltig reduzieren

Warenkorbabbrüche effektiv und nachhaltig reduzieren

Vom Warenkorb bis zur Bestellung sind es eigentlich nur eine Handvoll Klicks, doch gestaltet sich dieser Weg viel zu oft erstaunlich steinig. So verlassen im Durchschnitt sieben von zehn Besuchern den gefüllten Warenkorb, bevor sie eine Bestellung abgegeben haben. Diese sogenannten Warenkorbabbrüche sind für E-Commerce-Anbieter natürlich ärgerlich und können ganz viele Gründe haben. Vielleicht wurde ein günstigeres Angebot gefunden, vielleicht möchte man es sich doch noch anders überlegen. Oder aber es hapert an Technik, Usability und Transparenz. Mit diesen Tipps können Warenkorbabbrüche minimiert werden.

Fehlende Informationen und Transparenz

Je besser die Produktfotos und Produktbeschreibungen sind, desto wahrscheinlicher ist der Kaufabschluss. Das beginnt bereits beim Shop-Besuch an sich und zieht sich wie ein roter Faden bis über den Warenkorb hinaus. Diese Form der Präzision und Transparenz betrifft aber auch weitere Bereiche. Genaue Daten zu Versandkosten, Lieferdauern, Steuern und eventuellen Bestelllimits sollen Teil der Produktbeschreibung sein. Finden sich solche Deal Breaker erst im Warenkorb oder beim Check-out-Prozess, ist ein Abbruch wahrscheinlich.

Kundenrezensionen sind ebenfalls ein wichtiger Teil der Produktinformationen und der Transparenzbemühungen. Ausschließlich echtes Feedback stiftet Vertrauen und motiviert zu Bestellungen.

Komplizierter Check-out

Klare Strukturen und Abläufe sind ein Muss. Je länger und komplizierter der Check-out-Prozess wird, desto wahrscheinlicher sind Warenkorbabbrüche. Ein mitlaufender Schritt-für-Schritt-Ablauf sowie One-Click-Optionen für wiederkehrende Kunden sind ebenso wichtig wie klare Lesbarkeit aller Felder, volle Barrierefreiheit und schnelle Ladegeschwindigkeiten. Hält der Kaufvorgang unnötig auf, halten sich die Kunden damit nicht zu lange auf.

Unnötige Registrierungen

Es geht unnötig weiter: Registrierungen können ein Turn-off sein. Auf Anbieterseite sind Anmeldungen aus Gründen der Kundengewinnung und -pflege natürlich verständlich, doch möchte nicht jeder ein Konto eröffnen. Der Registrierungszwang soll daher vermieden oder möglichst früh angekündigt und erklärt werden.

Unbezahlbare Zahlungsmethoden

Komfort ist König, auch im Bezahlbereich. Je weniger Zahlungsmethoden angeboten werden, desto wahrscheinlicher ist ein Warenkorbabbruch. Ein möglichst breites, gut abgestimmtes Angebot und klare Anzeige der unterstützten Anbieter (z. B. durch Logos im Footer) helfen weiter.

Sicherheitsbedenken

Wer heutzutage noch nicht mit SSL-Zertifikat unterwegs ist, macht etwas gravierend falsch, speziell im E-Commerce-Sektor. Zweifelhafte Sicherheit führt häufiger zu Warenkorbabbrüchen. Das erstreckt sich ebenso über veraltet anmutende Websitedesigns und Zahlungsanbieter, deren Verbindung unsicher erscheinen.

Technische Probleme

Schwache Ladezeiten, schleppender Seitenaufbau, unübersichtliche Menü- und Seitenstrukturen sowie 404-Fehler sind ein absolutes No-Go. Sowohl Website als auch eine eventuelle App müssen schnell, sauber und userfreundlich funktionieren. Stottert die Seite, stottern die Einkäufe.

Hilfreiche Bonus-Features und Zusatzangebote

Folgende „Zuckerl“ erhöhen die Kaufaussichten. Merklisten können Warenkörbe begleiten. User notieren interessante Produkte auf solche Listen und behalten diese für spätere Einkäufe im Blick. Gutscheincodes und Sonderangebote können mit Newslettern und/oder Registrierungen verbunden werden. Eigene Aktionen für Großeinkäufe oder die Nutzung der App verbessern die Kaufaussichten weiter.

Warenkorbabbrüche treten häufig auf und können in manchen Fällen Anzeichen für Probleme mit dem eigenen Shop-Angebot sein. Durch Implementierung dieser Vorschläge steigen die Aussichten auf Verkäufe und wiederkehrende Kunden deutlich und anhaltend.

 

Quelle: www.bigcommerce.com

Copyright Foto: pixabay.com/athree23

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