SEO

Googles wichtigste SEO-Ranking-Faktoren im Überblick

Wie sich der Suchalgorithmus von Google exakt zusammenstellt, ist seit Jahren, eigentlich Jahrzehnten Grundlage für umfassende Spekulationen. Hinter dem Aufbau werden hunderte Faktoren vermutet, alle mit höchst unterschiedlichen Gewichtungen. Manche sind gänzlich unbekannt und werden vermutlich auch auf Dauer ein Rätsel bleiben, von der Gewichtung ganz zu schweigen. Andere befassen sich mit Details, sind für sich gestellt fast schon vernachlässigbar. Aber worauf kommt es eigentlich wirklich an? Welche SEO-Ranking-Faktoren sorgen bei Google für Top-Performance?

Content und Optimierung

Content ist King, sagt die alte Mär. Natürlich spielen gute Inhalte weiterhin eine zentrale Rolle in sämtlichen SEO-Bemühungen, doch reicht es schon lange nicht mehr, ein paar Texte zu produzieren und darauf zu warten, dass diese durch die Decke gehen. Guter Content bleibt frisch und verlangt daher regelmäßige Updates. Auf dem Weg zu Cornerstone- oder Evergreen-Content braucht es laufende Erfolgsmessungen, Ausbauten, Aktualisierungen und Keyword-Monitoring. Guter Inhalt geht mit der Zeit. Und könnte vielleicht sogar irgendwann die mythische Position 0 als Featured Snippet erklimmen.

Keywords sind nur ein kleiner Teil der Optimierungsmaschinerie. On-Page-Maßnahmen erfordern Präzision, genaue Gliederung, die Berücksichtigung und den Einbau zentraler Faktoren – Überschriften mit Fokus auf zumindest einer H1, aussagekräftige Meta-Daten (Title und Description) sowie sinnvolle Verlinkungen (mehr dazu etwas später). Etwas versteckter, aber nicht minder wichtig: Schema-Markups verraten Google, um welche Art von Inhalt es sich handelt, und ermöglichen zusätzliche Darstellungsweisen in den SERPs. Solch strukturierte Daten können die Click-Through-Rate positiv beeinflussen. Ein Blick in die Leistungsübersicht der Google Search Console sowie in die Discover-Trends ist nie verkehrt.

On-Page-Technik

Aber was nützt die beste Optimierung und der beste Content, wenn die Seite nicht einwandfrei angezeigt werden kann oder sich ins Nirgendwo lädt? Mobil-Optimierung sollte eigentlich schon längst überall umgesetzt sein. Nicht nur das, der Mobile-first-Index suggeriert, dass Google zunächst die Mobil-Version einer Website analysiert. Entsprechend sollte die Ausrichtung sämtlicher Maßnahmen ausfallen. Kurze Ladezeiten sind ein wichtiger Schlüsselfaktor. Wer zu lange warten muss, klickt vermutlich weiter, die Absprungrate erreicht furchtbare Höhen. Regelmäßige Page-Speed-Tests und technische Optimierungen, gerade auf mobiler Ebene, zählen zum Pflichtprogramm.

Apropos Pflichtprogramm: Die Google Web Vitals sollten längst in aller Munde sein. Mit dem Page-Experience-Update wurden diese Kennzahlen und Richtwerte zum technischen Muss. Neben einer sicheren HTTPS-Verbindung, sauberer Werbe-Einbindung und einer Seiten- sowie Menüstruktur, die nachvollziehbar und leicht zu navigieren ist, wirken sich diese Metriken entscheidend auf die Usability aus. Und je besser, je schneller, je intuitiver und je barrierefreier sich eine Website nutzen lässt, desto eher verweilen Nutzer auf dieser.

Linkbuilding und Linkstruktur

Wie man richtig verlinkt, ist für SEO-Experten eine Glaubensfrage. Gerade bei internen Linkstrukturen herrschen nach wie vor große Missverständnisse. Dachte man lange Zeit, eine streng hierarchische Vorgehensweise wäre bei Verlinkungen innerhalb der eigenen Website das Nonplusultra, so dreht sich inzwischen alles um das Thema Usability. Links sollen gesetzt werden, wenn sie Sinn ergeben und das Nutzererlebnis bereichern. Kurze Wege zu wichtigen Inhalten können zudem die Verweildauer verbessern und sogar zu mehr Conversions führen.

Externe Links, sogenanntes Linkbuilding, sind ebenfalls ein positiver Ranking-Faktor, allerdings mit Abstrichen. Hier rangiert Qualität deutlich über Quantität. Hochwertige eingehende Verlinkungen sind das Ziel, möglichst branchen- und themenrelevant von Sites, die ihrerseits für Qualitätscontent stehen. Auf diese Weise kann man selbst sogar nach und nach zur Autorität reifen, zumindest in Googles Augen. Backlink-Austausch („link for link“) ist übrigens ein absolutes No-Go.

Die lokale Suche

Think global, act local – dieses Sinnsprüchlein findet selbst auf SEO-Ebene Verwendung. Die lokale Suche oder Local Search kann für Unternehmen über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Gutes Local-SEO sorgt für Aufmerksamkeit in der näheren geographischen Umgebung. Google misst die Faktoren Relevanz, Distanz und Prominenz bei der Ermittlung der besten Plätze in der lokalen Suche. Natürlich hilft es, möglichst nahe am Anfragensteller zu sein. Gute Bewertungen, umfassende Unternehmensinformationen – auch mit Bildern –, direkte Interaktionen (z. B. Beantwortung von Fragen) und regelmäßige Update-Postings sind nur einige der entscheidenden Faktoren auf dem Weg zu starken Local-Rankings.

SEO kann eine Wissenschaft für sich sein. Stets gilt: Geduld ist eine Tugend, denn selbst nach umfassenden Änderungen stellt sich der erhoffte Erfolg nicht von heute auf morgen ein. Regelmäßiges Monitoring und gezielte Überarbeitungen ebnen den Weg zu guten Ranking-Aussichten.

Quelle: www.searchenginejournal.com

Copyright-Foto: Unsplash.com / NisonCo PR and SEO

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